Was fliegen mit Bildung zu tun hat – Barrington Irving

Eine interessante Geschichte, über die ich da vor einigen Tagen gestolpert bin. Barrington Irving, ein ehemaliger Football-Star, wurde vom Fliegervirus infiziert und verschreibt sich seit einigen Jahren der Bildungsarbeit mit benachteiligten Jugendlichen in den USA. Das ging sogar soweit, dass er mit seiner Gruppe ein „echtes“ Flugzeug baute. Um die Kids bei der Stange zu halten versprach er ihnen, das Flugzeug zu fliegen, wenn sie es bauen. Das war Motivation genug und Irving ging mit der Maschine tatsächlich in die Luft.

 

Jetzt ist Irving kein Segelflieger, könnte man sagen. Stimmt auch. Aber die Geschichte ist gut und da ist es mir egal, ob vorne ein Propeller dran ist, oder nicht. Und noch eine Parallele gibt es: Fliegen im Verein hat immer auch etwas mit Gemeinschaft zu tun. Die Neuen lernen von den alten Hasen. Die, die etwas nicht so gut können, profitieren von der Erfahrung der Profis. Im Verein sind alle gleich. Es ist egal, woher jemand kommt oder was man beruflich macht. Wichtig ist die Begeisterung. Der Wille, etwas zu Lernen, seine Grenzen kennen zu lernen und Dinge zu tun, die man früher vielleicht nicht für möglich gehalten hätte.