Schnupperlehrgang Segelfliegen

Vom 14. bis  18. Juli 2014 bieten wir interessierten Jugendlichen und Erwachsenen die Möglichkeit, sich das Segelfliegen in unserem Verein und unseren Verein einmal aus der Nähe anzuschauen.

Jede/r ab 14 Jahren kann teilnehmen! Geflogen wird auf unserem Flugplatz auf der Grambeker Heide bei Mölln (Schleswig-Holstein).

Die Kosten

  • Schüler, Lehrlinge und Studenten € 225,-
  • alle übrigen Teilnehmer € 325,-

Enthalten  sind alle Kosten für Flüge, Unterkunft und Verpflegung mit Ausnahme der Getränke. Die Anreise erfolgt nach Möglichkeit bereits am Sonntag, den 13. Juli, zwischen 17 und 21 Uhr.

Die Anzahl der Teilnehmer ist begrenzt! Meldet Euch also bald, wenn Ihr mal Störche von oben sehen wollt.

Kontakt:

Thomas Wagensonner
Tel. 040 39907798
eMail thomas.wagensonner@blcl.de

Stefanie Wotzka
eMail stefanie.wotzka@blcl.de

Martin Noth
Tel. 04263 982322
eMail martin.noth@blcl.de

Schwimmhäute gesucht!

LS4 im RegenAm Samstag war Kurzflugtalent gefragt. Und am Ende waren die Flieger mit Schwimmhäuten ganz klar im Vorteil.

Am Sonntag waren dann immerhin einige längere Platzrunden drin. Naja, alles besser als das, was da in Unterwössen abgeht.

Blick über den Tellerrand

Dokumentation Hessischer RundfunkIch schaue nicht besonders oft fern. Und dank ARD-Mediathek muss ich heute auch niemanden mehr nerven und fragen, ob er eine Sendung wie diese veilleicht aufgenommen hat. Ist zwar weit von Berlin weg, aber wenn Lilienthal das Fliegen in Deutschland schon erfunden hat, sollen die anderen auch gern etwas davon haben.

In diesem Sinne: Allen einen guten Start ins neue Jahr & Always Happy Landings!

Da muss ich doch gleich noch etwas ergänzen: Falls das Video aus der ARD-Mediethek demnächst verschwunden sein sollte, hilft YouTube:
 

Viel hilft viel – hoher Trainingsstand dank Flatrate ist ein Schritt zu mehr Sicherheit

Auch wenn’s auf der Grambeker Heide bei Thermikende manchmal fast so aussieht wie hier in Heathrow, gibt’s doch einen wichtigen Unterschied: Berufspiloten betreiben die Fliegerei in erster Linie als Beruf, nicht als Hobby. Entsprechend hoch ist der Trainingsstand. Bei der Segelfliegerei hängt der Trainingsstand natürlich in erster Linie vom Engagement der Pilotinnen und Piloten ab. Jede/r sollte eigentlich ein Interesse daran haben, möglichst oft und viel zu fliegen, um im Training zu bleiben. Aber natürlich fragt man sich manchmal, ob man jetzt X Euro für eine Platzrunde anlegen will, wenn wettermäßig wieder gar nichts geht.

Beim BLCL war uns klar, dass dieses Denken nicht in die richtige Richtung führt. Schon lange haben wir auf Startentgelte verzichtet und nur die Flugzeit berechnet. Mit einem Euro für drei zehn Minuten waren wir damit schon in der Vergangenheit recht günstig.

Im vergangenen Jahr haben wir uns entschieden, noch einen Schritt weiter zu gehen: Wir änderten die Berechnungsgrundlage für die Flugentgelte radikal und stellten alles auf Pauschale um. Konkret bedeutet dies, dass aktive Pilotinnen und Piloten für eine Flatrate von 50,- Euro im Jahr soviel fliegen können, wie sie wollen. Nebenbei macht das die ganze Geschichte sehr übersichtlich: Monatsbeitrag x 12 + 50,- = Kosten für das Segelfliegen pro Jahr.

Wir kommen sicherlich auch unter größten Anstrengungen nicht auf die Start- und Landefrequenz von Heathrow. Aber wir müssen als Aktive nicht mehr an der falschen Stelle sparen: Der fliegerischen Praxis.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt – Nienburg, Gardelegen, Grambek

Unten ein kleiner Flugbericht unseres Vereinkollegen Hermann Bantle, der sich am 25.7.2012 mit Patrick Bantle als Co und Steffen Krusch vom BLCL in der LS 8 auf den Weg von der Heide in den Harz machte. Steffen hat seine Außenlandung auch – wie es sich gehört – ordentlich für den Webmaster dokumentiert. So soll es sein 😉

Die LS 8 fast wieder in Grambek: Optimal an der direkten Zufahrtstraße ausgerollt. Und hier auch noch einige Fakten zu den Flügen:

OLC Tageswertung
OLC Flug Steffen
Skylines Flug Hermann + Patrick

 

 

Hermanns Bericht:

Am Mittwoch letzter Woche hatte ich mich telefonisch mit Steffen Krusch zur gemeinsamen Fahrt nach Mölln verabredet. Donnerstag sollte es endlich mal wieder „ordentlich“ Wetter für den Streckensegelflug geben.

Nach schweißtreibender Umräumaktion in der Halle steht die LS8 für Steffen und die DG505 mit mir und Patrick als Copilot zum Start bereit. Der Plan: Flug nach Nienburg, Gardelegen und zurück zur Grambeker Heide. Windenstart gegen 13 Uhr. Die Wetteroptik gen Südosten ist deutlich besser denn Richtung Westen. Wir entscheiden uns für Gardelegen als ersten Wendepunkt, dann weiter nach Nienburg an der Weser. Gardelegen liegt beim Anflug auf die erste Wende unter wolkenlosem Himmel. Weiterflug vorbei an Wolfsburg und Braunschweig. Die Umrundung der zweiten Wende bei Nienburg erscheint mir wegen der fortgeschrittenen Tageszeit fraglich. Für eine Stippvisite zum Harz sollte es aber noch reichen. Bei Goslar am Nordrand des Harz‘ gemeinsames Kurbeln mit Paraglidern unter fetten Cumuli. Die Wolkenbasis ist hier allerdings deutlich niedriger als weiter nördlich. Nach einer halben Stunde und drei vergeblichen Anläufen, den Brocken zu umrunden, drehe ich auf Heimatkurs. Steffen ist inzwischen schon weit davongeeilt und meldet sich bei Braunschweig.

Die Thermik trägt die DG noch gut bis Uelzen. Nach Lüneburg fehlen noch 300 Höhenmeter, die auch nach halbstündiger Feinarbeit in der Abendthermik nicht mehr auf dem Höhenmesser erscheinen. Steffen ist inzwischen fast „zu Hause“. Er landet 10 Kilometer von der Grambeker Heide entfernt auf einem Stoppelacker. Das DG-Team entscheidet sich zur sicheren Landung auf dem Flugplatz Uelzen, pünktlich zum Betriebsschluss um 19 Uhr.

Wolfgang und Lars holen Steffen mit Auto und Anhänger ab. Durch eine glückliche Fügung des Schicksals bekommen wir in Uelzen die Gelegenheit, uns mit der Super Dimona aus Ummern in Richtung unseres Heimatflugplatzes schleppen zu lassen. In 1.300 Metern Höhe und 35 Kilometern Entfernung vom Flugplatz klinken wir südlich der Elbe aus und gleiten im Licht der tief stehenden Sonne in seidenweicher Luft „nach Hause“. Ganz herzlichen Dank an unseren Schlepppiloten Benno, der alle Hebel für unsere elegante Heimkehr in Bewegung gesetzt hat, an seinen Copiloten für die Hilfe am Boden und das Warten auf die Rückkehr der Dimona, an den Flugleiter für seine Überstunde und zu guter Letzt an Steffen für den erlebnisreichen gemeinsamen Streckenflug.