Viel hilft viel – hoher Trainingsstand dank Flatrate ist ein Schritt zu mehr Sicherheit

Auch wenn’s auf der Grambeker Heide bei Thermikende manchmal fast so aussieht wie hier in Heathrow, gibt’s doch einen wichtigen Unterschied: Berufspiloten betreiben die Fliegerei in erster Linie als Beruf, nicht als Hobby. Entsprechend hoch ist der Trainingsstand. Bei der Segelfliegerei hängt der Trainingsstand natürlich in erster Linie vom Engagement der Pilotinnen und Piloten ab. Jede/r sollte eigentlich ein Interesse daran haben, möglichst oft und viel zu fliegen, um im Training zu bleiben. Aber natürlich fragt man sich manchmal, ob man jetzt X Euro für eine Platzrunde anlegen will, wenn wettermäßig wieder gar nichts geht.

Beim BLCL war uns klar, dass dieses Denken nicht in die richtige Richtung führt. Schon lange haben wir auf Startentgelte verzichtet und nur die Flugzeit berechnet. Mit einem Euro für drei zehn Minuten waren wir damit schon in der Vergangenheit recht günstig.

Im vergangenen Jahr haben wir uns entschieden, noch einen Schritt weiter zu gehen: Wir änderten die Berechnungsgrundlage für die Flugentgelte radikal und stellten alles auf Pauschale um. Konkret bedeutet dies, dass aktive Pilotinnen und Piloten für eine Flatrate von 50,- Euro im Jahr soviel fliegen können, wie sie wollen. Nebenbei macht das die ganze Geschichte sehr übersichtlich: Monatsbeitrag x 12 + 50,- = Kosten für das Segelfliegen pro Jahr.

Wir kommen sicherlich auch unter größten Anstrengungen nicht auf die Start- und Landefrequenz von Heathrow. Aber wir müssen als Aktive nicht mehr an der falschen Stelle sparen: Der fliegerischen Praxis.